Der nächste Talwärts-Fall


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17.04.2010 | Mellingen – KF Liria 1:3

Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Liria findet sich der FC Mellingen in prekärer Lage wieder. Das Tovagliaro-Team liegt noch einen Punkt über dem Strich.

Bei drei der vier letzten Meisterschaftsspiele verlor der FC Mellingen in der Nachspielzeit noch wertvolle Punkte. Das Spiel gegen Liria war schon früher entschieden, der Schlag auf die Moral folgte bereits in der zweiten Minute und dem 0:1 für die Gäste. Mit dem „angeschlagenen Selbstvertrauen“, wie Marco Tovagliaro den Zustand seiner Mannschaft beschrieb, war eine erfolgreiche Reaktion entsprechend keineswegs leicht. Trotzdem konnte man sich in der Folge Chancen erarbeiten, an Selbstvertrauen mangelt es zurzeit aber auch im Abschluss. „Da fehlt die letzte Überzeugung,“ anerkannte Tovagliaro, „wir denken, anstatt zu handeln. Wir müssen immer an unsere Chancen glauben, parat sein und das Tor dann einfach machen,“ erklärte der Spielertrainer, der seinem Team verletzungsbedingt nicht helfen konnte, das simpel erscheinende Rezept zum Toreschiessen. Bis auf Tangas Anschlusstreffer in der 78. Minuten schaute für Mellingen nichts zählbares heraus – mit einem Konter und einem Weitschuss aus 30 Metern stellte Liria rund fünf Minuten vor Schluss den Sieg sicher. Das „Vertrauen in sich selber und in die Mannschaft wieder finden,“ lautet Tovagliaros Vorgabe, um den Weg zurück auf die Siegesstrasse und damit weg vom Strich wieder zu finden.


Telegramm:
Mellingen – Liria 1:3 (0:1)
Kleine Kreuzzelg. – SR: Cinezoglu.
Tore: 2. 0:1. 53. 0:2. 78. Tanga 1:2. 86. 1:3.
Mellingen: Jost; Niederberger, Remo Tovagliaro, Zoran Tasich; Toni Rondinelli (46. Waldmeier), Wächter, Zahner, Antonio Rondinelli (66. Fischer); Claudio Stallone; Tanga, Murciano (66. Gygax).
Bemerkungen: Mellingen ohne Marco Tovagliaro, Parente, Maurizio Stallone (verletzt), Müller, Locatelli (gesperrt).